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T H E A T E R S T Ü C K E
Raus bist du noch lange nicht
Theaterstück über eine Betriebsbesetzung
Text und Regie: Christa Weber Musik: Christof Herzog
Mit Anneli Echterhoff, Jakob Graf,
Raiko Hannemann, Susanne Klarnet, Mechthild König, Anne-Kathrin Krug, Michael Begoll, Kallin Urban und Carmen Zachert.
Hier der Link zum Trailer:
> /http://vimeo.com

Alle Spieler und Spielerinnen (Studenten und Studentinnen,
Arbeitende und Arbeitslose) verbindet die inhaltliche Ausrichtung des Stückes. Dem Stück voraus gingen viele Diskussionen über politische und
ökonomische Zusammenhänge.
Thema ist eine Betriebsbesetzung. Arbeiterinnen und Arbeiter von einem Stahlwerk bekommen die Nachricht, dass die Produktion eingestellt
werden soll und ihnen ab sofort der Zugang zum Werksgelände untersagt ist. Daraufhin besetzen sie ihre Fabrik. Das Stück beschreibt ihren
Kampf gegen die Demontage der Maschinen und um die Wiederaufnahme der Produktion. Wir beziehen uns inhaltlich auf die Betriebsbesetzung
2008/2009 in Mailand bei der INNSE.
Aufgebaut ist das Stück in einer Erzählform, die ab und zu unterbrochen wird einerseits durch Szenen / Dialoge / Streitgespräche der Arbeiterinnen
und Arbeiter und andererseits durch einen Chor, der die Szenen objektiviert (ähnlich dem Chor im antiken Theater) in Form von Rhythmischen
Sprechpassagen - ähnlich dem Rap - und Liedern. Die Chortexte befassen sich mit ökonomischen Fragen und Fragen der Arbeitswelt.
Sieben Witwen
2008 // Theaterstück zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan mit Liedtexten von Erich Mühsam, Musik Christof Herzog.
Das Stück basiert u. a. auf Erzählungen von Witwen der ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten des Attentats in Kabul im Juni 2003.
Inhalt: Sieben Witwen ist die Geschichte einer jungen Frau, deren Mann, ein Bundeswehrsoldat, einem Selbstmordattentat in Afghanistan zum
Opfer fällt. Der Tod weckt in ihr Schuldgefühle. Sie glaubt ihren Mann in den Tod getrieben zu haben, weil sie auf die Extrazuschläge
erpicht war, die Bundeswehrsoldaten bei Auslands- einsätzen zustehen. Nun beginnt sie Nachforschungen über die Auslandseinsätze zu
betreiben. Darüber vernachlässigt sie ihre Kinder und sich selbst. Sie will an den Ort, wo das Attentat passiert ist. Ihre Schwiegermutter,
die bei ihr lebt und sich um ihre Kinder und den Haushalt kümmert, will sie von der Reise abhalten. Doch Lea erreicht schließlich, dass die
Bundeswehr einen Flug nach Afghanistan organisiert für die sieben Witwen der Opfer des Attentats.
Voraufführung Febr. 2008 beim 100° Festival der Freien Gruppen Berlin Premiere: Theaterforum Kreuzberg
Medienecho unter >
Sieben Witwen
Katastrophenwelten
2008 // Stück über Klimaveränderung, Gentechnik und Aktienfieber
Noch nicht uraufgeführt
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